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Nomiert beim Theaterland Preis – eine von sechs herausragendsten Produktionen in der Steiermark.
Die Wand erzählt vom Schicksal einer 40jährigen Frau, die sich nach einer Umweltkatastrophe plötzlich allein hinter einer gläsernen Wand in einem rauen Gebirgstal eingeschlossen findet. In Form eines Erinnerungsberichts schildert sie Ihren zweijährigen Überlebenskampf zwischen Nahrungsbeschaffung, Tierbetreuung und innerer Neuorientierung.
Der bekannte Schweizer Regisseur Hanspeter Horner hat – gemeinsam mit dem Mezzanin Theater - Marlen Haushofers Text für die Bühne verdichtet. In seiner Inszenierung wird das zeitlose Wagnis dieser Literatur sichtbar, hörbar und spürbar. Enge und Intimität bestimmen Carmen Brunners visuelle Gestaltung, die ausgehend von Bildern aus dem Badezimmer die Darstellerin Martina Kolbinger-Reiner (MEZZANIN THEATER) auf ihre Reise in die Welt hinter der Wand begleitet – oszillierend zwischen Wahn und Willenskraft entsteht so die Nahaufnahme einer faszinierenden Frauenfigur.
Marlen Haushofer (geb. 1920, gest. 1970) gehört zu den großen AutorInnen im deutschsprachigen Raum. Der Roman Die Wand wurde 1962 veröffentlicht und ist eines ihrer wichtigsten Werke.
Hanspeter Horner beschäftigt sich nicht zum ersten Mal mit dem literarischen Werk von Marlen Haushofer. Mit der Aufführung Wir töten Stella feierte der Schweizer Regisseur bereits eine erfolgreiche Inszenierung in Feldkirch.
Dramaturgie, Konzept, Regie: Hanspeter Horner
Schauspiel: Martina Kolbinger-Reiner
Visuelle Gestaltung: Carmen Brunner
Technik, Lichtdesign: Clemens Zabini, Thomas Bergner
Ausstattung: Liesl Raff
PRESSESTIMMEN & FEEDBACK
Unendliche Einsamkeit [...] Martina Kolbinger-Reiner spielt die einsame Frau mit dem großen Überlebenswillen mit einer beachtlichen Intensität, die einen gefangen nimmt. Kronenzeitung, 27. 10. 2006
[...] Kolbinger-Reiner liefert eine schlichte, aber packende Interpretation des stark verdichteten Texts. Diese Erzählperformance, quasi ein Hörbuch mit Bild, entfaltet erstaunliche Sogwirkung, zieht den Zuseher in die Geschichte, fesselt ihn. Falter, 44/06
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