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SCHERE-STEIN-PAPIER

6 - 14 J I 45 Min  
Schwapp
Ralf
Die Siedler
Wir alle für immer zusammen
Moby Dick
Tarte au chocolat
Frau Meier, die Amsel
Viel Lärm um Musik
Schere-Stein-Papier
Barbie & Ken
Frau Finster
Die dumme Augustine

Eine poetische Erzählung aus dem Leben zweier Schwestern – Paula die ältere, schon Jugendliche und Klara die jüngere, noch Kind.

Paula und Klara lieben sich, aber es gelingt ihnen nicht miteinander auszukommen. Ihre Streitereien sind oft sehr heftig und sie werden blind vor Wut als die Eltern entscheiden, dass Paula ihr Zimmer mit Klara teilen muss. Der Raum in dem früher Ruhe herrschte und der schon unter der Fülle der Bücher und Fotos von Rocksängern, beleidigten Püppchen und Stofftieren leidet verwandelt sich nach und nach in einen Kampfplatz. In diesem Gefecht erfährt der Raum viele Metamorphosen. Die Worte verlieren ihre eigentliche Bedeutung, alles wird paradox. Das Zimmer wird zu einer Grenzregion mit Linien und Regeln die zu respektieren sind. Als alles ohne Ausweg erscheint, geschieht etwas unvorhersehbares, dass eine Versöhnung möglich macht und wodurch es den Schwestern gelingt wieder zu sich selbst zu finden.

Ein Stück über die schwierige Entwicklungsphase vom Kind zum Jugendlichen, über Konflikte, Ängste, Widersprüche und Unruhe des Erwachsenwerdens.

Aufgrund seiner besonderen Thematik spricht das Stück ein gemischtes Publikum an. Sowohl Kinder als auch Jugendliche finden sich mit ihrem Alltag in dieser theatralen Dynamik wieder.

Das Stück erhielt in der Schweiz den Preis Zora La Rousse 2000.

Idee, Regie, Dramaturgie: Gigi Tagella
Es spielen: Martina Kolbinger-Reiner, Hanni Westphal
Text: Miriam Bardini
Übersetzung: Sylviane Onken
Bühne/Kostüme: Corinna Schuster
Stimme: Monika Schmidt
Lichtdesign: Clemens Zabini

PRESSESTIMMEN
[...] ein bezauberndes, lehrreiches und doch nie belehrendes Stück. Martina Kolbinger-Reiner und Hanni Westphal liefern sich die schwesterlichen Duelle, die auch bei den Erwachsenen Erinnerungen wachrufen. Kinder amüsieren sich bei diesem Machtkampf, dessen Idee und Regie dem Einfallsreichtum von Gigi Tapella entspringen, bestens. Kronenzeitung, 15. Oktober 2005

Hund und Katz im Kinderzimmer
So ein Pech, wenn erstmals ein angebeteter Freund zu Besuch kommen darf und just die kleine Schwester ins Zimmer flattern muss. Da platzt Martina Kolbinger-Reiner als pubertierender Paula der Kragen. Wütend kommandiert sie die verdatterte Klara alias Hanni Westphal ins hinterste Winkerl vom Kinderzimmer, wo sie sich unsichtbar machen soll. Herrlich amüsiert das Mezzanin-Duo unter der Regie von Gigi Tapella als Hund und Katz. Dass Streiten zum Erwachsenwerden dazugehört, führt „Schere, Stein, Papier“ jungem Publikum einfühlend unterhaltsam vor Augen.“ Elisabeth Willgruber-Spitz, Kleine Zeitung, 15. Oktober 2005



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